
(von Stefan Thomé)
Lange Zeit war es Still um Martin Rominger. Doch der Rekordweltmeister höchstpersönlich hat auch einen wesentlichen Anteil zum Gelingen beigetragen, wenn die Freiburger WM im November in die Geschichte eingegangen sein wird. Der ungeschlagene Champion der Jahre 1997 – 2003 ist von Beginn an Mitglied des WM-Organisationskomitees und hat so einige Kontakte geknüpft sowie viele Ideen und Anregungen eingebracht.
„Im Augenblick bin ich eher in einer Beraterfunktion“, erzählt der diplomierte Sportwissenschaftler, „und habe vor allem in der ersten Phase die Planungen unterstützt.“ Gerade was die Belange der Sportler angeht, verfügt Rominger nach sieben WM-Teilnahmen in aller Welt über reichhaltige Erfahrungen, weiß auch OK-Chef Stefan Fels dessen Engagement zu schätzen. „Deswegen haben wir ihn ja auch um seine Hilfe gebeten.“ Zudem habe der 28-Jährige nach seinem Aufbaustudium zum internationalen Manager auch in diesem Bereich fundiertes Wissen.
„Ich denke, ich weiß ganz gut einzuschätzen, was für ein Umfeld für die Sportler geschaffen werden muss, um optimale Wettkampfbedingungen zu bieten“, erzählt Rominger. Von den Lichtverhältnissen auf der Aktionsfläche über Trainingsmöglichkeiten bis hin zu optimierten Gegebenheiten für deren unmittelbare Startvorbereitung gab er nützliche Tipps.
Das Freiburger Messegelände sei für eine WM ohnehin bestens geeignet: „Durch die drei Hallen können die wesentliche Bereiche, nämlich Wettkampf- und Trainingsareal sowie die Gastronomie bestens voneinander getrennt werden“, und seien doch dabei eng miteinander verknüpft, lobt Rominger die Wettkampfstätte. Beste Aussichten also für ein großes Hallenradsportfest.