Navigation überspringen WM 2005 ·

Katharina Raps

(von Stefan Thomé)

Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Dafür steht vor allem Katharina Raps vom WM-Organisationsteam. Sie gestaltet zusammen mit Beate Fels den Gastronomiebereich, zu Neudeutsch das Catering, in Halle 1 der Freiburger Messe.

Dabei hatte Katharina Raps in ihrem bisherigen Leben nicht viel mit Hallenradsport zu tun. Als Radkurier habe sie während ihres Kunstgeschichte- und BWL-Studiums an der Uni Freiburg mal gejobbt, ehe die 32-Jährige in Frankfurt als Kundenbetreuerin bei einer Werbeagentur arbeitete. Dort absolvierte sie ein Aufbaustudiengang zur Sporteventmanagerin, weil sie sich schon immer stark für den Sport interessiert habe. Seit Mai gehört sie nun zum Organisationsteam. Hallenradsport habe sie erst zweimal im Rahmen einer WM-Präsentation gesehen und sei schon gespannt, wie die die Weltmeisterschaften denn so werden.

Im Augenblick arbeitet die ehemalige Handballerin daran, große Werbebanner mit dem WM-Logo zu kreieren, die während der WM-Tage in der Stadt auf das Event aufmerksam machen sollen. Aber hauptsächlich kümmert sich Raps darum, dass vom 24. bis 27. November kein WM-Besucher auf dem Messegelände hungern oder dursten muss.

„Wir haben zehn Essensstände, an denen verschiedene kulinarische Angebote gemacht werden“, erzählt Raps. Neben Badischen Spezialitäten wie Schäufele (Kassler) mit Kartoffelsalat oder Knöpfle (Spätzle) können die WM-Besucher zwischen Döner, Pizza, Nudeln, Pommes Frites und Bratwurst sowie Thailändischer oder Spanischer Küche wählen, verspricht Raps passend zur WM einen internationalen Mix. Auch Fisch, Sandwichs und Obst sollen von ortsansässigen Händlern angeboten werden. Dabei wurde mit den jeweiligen Betreibern ausgehandelt, dass mindestens ein günstiges Essen auf der Karte stehen wird.

Im gesamten Gastronomiebereich wird es dabei ein zentrales Pfandsystem geben. „Wir haben ein großes Spülmobil mit entsprechender Anzahl an Leihgeschirr angemietet, so dass kein Anbieter Angst um sein Geschirr haben muss“, zählt Raps einen weiteren Vorteil auf.

Kaffee und Kuchen wird vom ausrichtenden Verein selbst verkauft. „Und für die Getränke sind unserer Sponsoren zuständig“, erklärt Raps. So gäbe es Bier vom Präsentationssponsor Rothaus. Wein schenkt die Winzergenossenschaft Glottertal aus und von Pepsi gäbe es die Softdrinks. Da wird auch sie sich des Öfteren ein Glas holen, um erfrischt die WM-Tage zu genießen.

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