Das " Spielfeld " der Kunstradfahrer - die Fahrfläche - ist bei internationalen Wettbewerben 14 Meter lang und 11 Meter breit.
Die Vortragsdauer beträgt maximal 6 Minuten. In dieser Zeit muß der Athlet/in 28 Übungen ausführen. Als kleine Einteilungshilfe für den Fahrer/in ertönt alle 60 Sekunden ein Signal.
Das Programm ist eine Kür. Die Kür wird von den Aktiven selbst zusammengestellt. Der Athlet oder die Athletin wählen dabei aus einem international genormten Repertoire von etwa 120 Übungen aus. Die Begleitmusik ist frei wählbar. Jede Übung hat eine bestimmte Wertungsziffer, die ihrer Schwierigkeitsstufe entspricht. Die Summe der Wertungsziffern der ausgesuchten 28 Elemente ergibt die "Schwierigkeitspunkte" der Kür, die beim Wertungsgericht eingereicht werden. Zur Schwierigkeitspunktzahl erhält jeder Fahrer - gewissermaßen als "Vorschuß" - noch eine "Grundpunktzahl" für die Ausführung.
| BEISPIEL: | Schwierigkeitspunktzahl | 125,00 |
| Grundpunktzahl | 200,00 | |
| aufgestellte Gesamtpunkte | 325,00 |
Bewertet werden - wie beim Eiskunstlaufen - Schwierigkeit (Inhalt) und Ausführung einer Kür.
Punktabzüge bei der Schwierigkeit gibt es unter anderem:
Punktabzüge bei der Ausführung erfolgen unter anderem:
Die erreichte Gesamtpunktzahl ergibt sich, wenn die Summe der Fehler aus Schwierigkeit und Ausführung von der aufgestellten Gesamtpunktzahl abgezogen wird.
Für das 2er Kunstradfahren gelten die gleichen Regeln. Jedoch werden hier nur 22 Übungen gefahren; die ersten 9-13 Übungen getrennt auf 2 Rädern, die restlichen gemeinsam auf einem Rad.